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Auf der Suche nach einem Praktikum für ISPA/BASA oder als Lehrämtler im außerschulischen Bereich (AP, WP und AP + WP)?
Dann könntest du bei RaBauKi fündig werden!
Der RaBauKi e.V. ist ein Siegener Verein der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Einrichtung von pädagogisch betreuten Bauspielplätzen und Kinderbauernhöfen zu unterstützen.
Im Sommer 2010 führt RaBauKi seinen 15. Bauspielplatz durch, bei dem wieder rund 300 Kinder ein Hüttendorf auf der Senderwiese des Giersbergs entstehen lassen können.
Der Verein RaBauKi bietet die Möglichkeit ein studienbegleitendes Praktikum auf Siegens bestem Bauspielplatz :-) zu absolvieren.
Du hast die Chance dabei zu sein, wenn du...
- Spaß an der Arbeit mit Kindern hast und Lust hast, Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln
- bereit bist, dich an der pädagogischen und organisatorischen Planung zu beteiligen
- dir vorstellen kannst, dich in ein Team von ca. 20 Menschen einzubringen, dass neben der Arbeit auch viel Spaß miteinander hat
- keine Angst vor Kindern, Feuer und frischer Luft hast
- bereit bist, Verantwortung zu übernehmen
- Zeit hast, den Sommer auf dem schönen Siegener Giersberg zu verbringen
- Durchhaltevermögen hast
Hierfür bieten wir dir...
- ein umfangreiches Lernfeld rund um die Planung und Durchführung eines solchen Projekts
- viel Freiraum, dich in die Gestaltung und Durchführung des Projektes einzubringen
- jede Menge Spaß und Action
- gründliche Einarbeitung und Reflexion
- frische Luft bis zum Abwinken
- die Möglichkeit ein studienbegleitendes Praktikum zu absolvieren
Infotreffen am Mittwoch, 27. Januar 2010 um 18:30 Uhr
im Café Chaos (Uni Siegen - Raum AR-A 1008)
Januar 2010: Winterlagerfeuer auf der Senderwiese (erste, unverfängliche Möglichkeit, die pädagogische Arbeit von RaBauKi und uns kennen zu lernen)
April 2010: Beginn der aktiven Vorbereitung (organisatorisch und pädagogisch) des Bauspielplatzes
Juli/August 2010: Projektdurchführung
Was ist RaBauKi?
RaBauKi ist ein gemeinnütziger Verein, der 1995 von Eltern und Studierenden des Siegener Studienganges für Sozialarbeit / Sozialpädagogik an der Universität Siegen gegründet wurde. Vereinsziel ist es in Siegen oder Umgebung einen ganzjährig geöffneten Bau- bzw. Abenteuerspielplatz zu etablieren. Inzwischen hat der Verein ca. 150 Mitglieder und ist seit Anfang 1999 als Träger der freien Jugendhilfe nach §75 SGB VIII anerkannt.
Seit 1996 führt der Verein, jeweils in den Sommerferien, Bauspielplätze auf einer Wiese auf dem Siegener Giersberg mit großem Erfolg durch. Im Sommer 2010 soll erneut ein Bauspielplatzprojekt in Siegen veranstaltet werden. Während des dreieinhalbwöchigen Platzbetriebes können dann wieder etwa 300 Kinder mit Hammer und Säge ihre eigenen Hütten bauen und sich somit einen eigenen Raum gestalten. Die Kinder bauen wasserdichte Spitzdächer, Türme und entwickeln sich auf dem Platz jedes Jahr wieder eine Infrastruktur mit Post, Nagelbank, Bretterladen etc.
Neben dem Hüttenbau gibt es Angebote aus vielen verschiedenen Bereichen, wie z.B. selbst zu kochen oder zu jonglieren, oder aber die eigene Platzzeitung.
Etwa 20 BetreuerInnen werden sie dabei unterstützen und für einen entsprechenden Rahmen sorgen.
Was will RaBauKi?
Wir wollen Kindern ab 6 Jahren einen Raum bieten, den sie selbst gestalten können. Sie haben die Möglichkeit, ihre eigenen Hütten selbständig zu planen, zu bauen und am Ende auch zu nutzen. Sie können frei entscheiden, wann sie etwas tun und was sie tun. Dabei machen sie eigene Erfahrungen und müssen sich mit ihren BaupartnerInnen auseinandersetzen.
Auf dem Bauspielplatz gilt nicht das Recht des Stärkeren. Stattdessen handeln die Kinder ihre Interessen untereinander aus. Dabei ist es wichtig, dass sie Rücksicht aufeinander nehmen, aber auch nicht untergehen. Oft ist es nötig, einander zu helfen, wenn sie alleine ein Problem nicht lösen können. Sie lernen zu helfen, aber auch um Hilfe zu bitten.
Steht die Hütte, können die Kinder stolz ihr eigenes Werk betrachten und betreten, etwas was sie ohne Hilfe von Erwachsenen geschaffen haben. Sie haben etwas geleistet, was sie sich selbst vorgenommen haben und am Ende auch selbst beurteilen.
Die Kinder sollen mit echtem Werkzeug umgehen und sich dadurch handwerkliche Fähigkeiten aneignen, die es ihnen ermöglichen, ihre Vorstellungen in die Realität umzusetzen. Kinder wollen und können z.B. mit einer „großen Säge" umgehen. Durch diese Betätigung gewinnen die Kinder auch eine bessere Körperkoordination.
Auf dem Bauspielplatz haben die Interessen der Kinder den gleichen Stellenwert wie die der erwachsenen BetreuerInnen. Deren Aufgabe ist es, die Kinder bei der Verwirklichung ihrer eigenen Ideen zu unterstützen, aber auch Grenzen zu setzen, wo Kinder Gefahren nicht überblicken. Gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht. Mädchen und Jungen unter-schiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters finden hier einen entspannten Rahmen, der es ihnen ermöglicht, neben ihren Unterschiedlichkeiten auch ihre Gemeinsamkeiten zu entdecken.
(aus der pädagogischen Konzeption)
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